Gassi Geschichten

Eine unangenehme Hundebegegnung im September

Erst vor kurzen hatte ich wieder eine Hundebegegnung der besonderen Art. In solchen Momenten sollte ich eigentlich schlagfertig sein und den anderen meine Meinung sagen, aber meistens bin ich dann selbst wie angewurzelt, weil… ja, keine Ahnung wieso.

Fiffikus und sein Frauchen kennen wir schon, die sind eigentlich täglich hier im Park unterwegs und immer hat sie einen Ballwerfer samt Ball dabei. Meistens gehts sie jedoch direkt zum Sportplatz um Fiffikus da etwas auszulasten. Fiffikus sieht allgemein schon etwas älter aus und auch wenn es 30° sind, sind sie dort zu finden. Jedenfalls sind Bounty und ich schon etwas angespannt, wenn wir die beiden von weitem sehen. Weil: Fiffikus ist stets ohne Leine unterwegs und läuft auch einfach mal 200 Meter voraus oder eben dahin, wo er hin will. Stört Frauchen nicht. Manchmal ruft sie paar Mal aber sie merkt, das bringt eh nichts. Er kommt wieder, wenn er meint. Oder wenn der Ball geworfen wird.

Generell können wir auch immer an ihnen vorbeigehen, ohne dass es Kontakt zwischen den Beiden gibt. Meistens nehmen wir einen größeren Bogen. Fiffikus ist dennoch am bellen.

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Die Sache mit der Warnweste

Nur vor ein paar Tagen, da dachte ich, ich schau nicht richtig. Bounty trägt jetzt seit drei Wochen eine Warnweste, weil sie gerade eine Läufigkeit durchmacht.

Ich dachte zumindest, dass diese Warnweste irgendetwas bei anderen auslöst, aber anscheinend denken die meisten, es ist nur ein süßes 1/3 Regenjäckchen.

Was meint ihr? Ganz normal, dass ein Hund eine Warnweste trägt?

Bevor ich abschweife… Wir gehen unsere übliche Runde und ich dachte, dass der Abstand von Hund zu Hund ausreicht, in ca. 30 Meter Entfernung fängt Fiffikus Frauchen an, den Tennisball direkt zu uns zu werfen. Ja, ganz genau. ZU UNS.

Bounty und ich bleiben irritiert stehen. Der Ball fliegt direkt vor Bountys Pfoten, während sie ganz aufgewühlt da steht, weil 1) Tennisball und 2) Fiffikus im Eiltempo hinterher raste.

Ich nehme sie schnell auf die andere Seite und versuche weiter zu gehen, ohne, dass Fiffikus in Kontakt kommt – soll der sich für seinen doofen Ball interessieren. Da kommt Frauchen an uns vorbei und sagt: “Fiffikus möchte immer nur spielen!”, ich habe nur geantwortet: “Schön, aber sie nicht. Sie trägt extra eine Warnweste.” und zeigte auf Bount. Anschließend hat Frauchen gefragt wie sie denn heißt. Anscheinend hat sie nicht verstanden, was ich gerade gesagt habe… egal, ich bin einfach wortlos weiter.

ARGH! Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich solche Hundebegegnungen hasse. Sie sind so unnötig. Sowas haut uns bei unserem Training mit Hundebegegnungen auch immer wieder mehrere Schritte zurück.

Ich war schon etwas wütend auf diese Situation. Bounty musste ich an der kurzen Leine halten, weil sie die ganze Zeit rumgehüpft ist, weil sie zu Fiffikus wollte. Ihre Läufigkeit hat gerade ihre Höchstphase und sie will halt zu allem, was männlich ist und sich bewegt.

2 Gedanken zu „Eine unangenehme Hundebegegnung im September“

  1. Angie mit Masha und Rusha sagt:

    Manche Menschen so wie Sie offenkundig,leben nur für ihren Hund; ich lebe mit meinen zwei Hunden der Rasse Mioritic. Sie machen ja einen Riesenhype um Ihren Hund! – Warnweste bei der Läufigkeit; ich habe mich hingeschmissen vor Lachen! ( Habe zwei Hündinnen, unkastriert ohne “Warnweste”, lol )
    Sie sollten mehr mit den Rüden sprechen, dass Sie es nicht wünschen, dass sie in die Nähe Ihrer vermenschlichten Hündin kommen!) Klar doch, Hunde ohne Leine und dann bellen die auch noch und sie müssen in den nächsten Knick springen, Ihre Hündin tut mir echt leid! Bin durch Zufall auf Ihre neurotische Webside gestossen; suchen Sie doch einfach einmal einen Facharzt für sich selbst auf, nicht für Ihren armen Hund…..

    1. Danke für Ihren Kommentar, ein schönes Beispiel für besagte Hundehalter-Gruppe, die einfach auf ihre alten Weisen festhalten und andere Hundehalter nicht ernst nehmen und sie direkt angreifen und niedermachen müssen. Respekt und Rücksichtnahme ist auch hier das A und O, aber scheinbar kennen Sie beide Begriffe nicht.

      Wenn Ihnen mein Blog nicht gefällt, dann tun sie uns allen doch den Gefallen und klicken einfach auf das X oben Rechts. So verschwendet niemand von uns seine kostbare Freizeit. Ich wüsste auch nicht, was mein Blog oder ich Ihnen getan habe, dass Sie mich einfach direkt persönlich angreifen und fast schon beleidigend werden müssen. Haben Sie sich hier irgendwo zu sehr angesprochen gefühlt oder was genau löst in Ihnen solche Aggression aus?

      Wenn Ihnen mein Hund so sehr leid tut, können Sie sich ja ans Veterinärsamt oder den Tierschutz wenden – die werden sich sicher vor dem Bildschirm auch hinschmeissen vor Lachen, bei Ihrer Mail!

      Ich wünsche Ihnen und Ihren Vierbeinern noch ein schönes 2022 – bleiben Sie auch weiterhin gesund. Ich hoffe, das war der erste und letzte Kontakt mit Ihnen. 🙂

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